Kosmetische Bestandteile, die aus Schnecken stammen, sind ein komplexes biologisches Material und keine Bezeichnung für einen bestimmten einzelnen Peptid. Ein Kosmetikum, das als mit Schneckenmilch und Peptiden versetztes Produkt beschrieben wird, kann einen verarbeiteten Bestandteil, der aus der Schneckenmilch stammt, mit einem oder mehreren separat hinzugefügten Peptiden kombinieren. Die alleinige Anwesenheit dieser Bezeichnungen auf der Etikette lässt nicht erkennen, welchen Beitrag jeder dieser Bestandteile zum Wirkungsbild der fertigen Formulierung beitragen kann.
Diese Unterscheidung ist wichtig, da der Begriff „Kieselmusen-Mucin” in der Kosmetik häufig breiter verwendet wird als der wissenschaftliche Begriff „Mucin”. Die Schleimhautsekretion kann aus vielen verschiedenen Molekülen bestehen, während ein definierter Peptid eine bestimmte Aminosäuresequenz und – falls zutreffend – bestimmte chemische Modifikationen enthält.
Es gibt Studien an Menschen mit Bezug zu bestimmten kosmetischen Produkten, die Inhaltsstoffe aus Schnecken enthalten. In kontrollierten Studien wurden unter anderem die Erscheinung von Falten, die Feuchtigkeit, die mechanischen Eigenschaften der Haut, die transdermale Wasserverlust und andere Parameter bewertet. Diese Studien betrafen jedoch verschiedene Produkte, Populationen, Anwendungsregime, Vergleichsgruppen und Endpunkte.
Ein positives Ergebnis für ein bestimmtes Präparat bestätigt daher nicht die Wirksamkeit jedes Seren, Cremes, Masken oder Augenpflegeprodukts, das Inhaltsstoffe aus Schneckenprodukten enthält. Ebenso beweist die nach Anwendung einer mehrkomponentigen Formulierung beobachtete Verbesserung nicht, dass ein bestimmter Peptid, ein Bestandteil der Schneckenflüssigkeit oder eine bestimmte Wechselwirkung zwischen diesen verantwortlich für den Effekt waren.
Eine nützliche Bewertung solcher Daten beginnt damit, festzustellen, welche Komponente tatsächlich untersucht wurde. Anschließend muss die gesamte Formulierung und das Forschungsprojekt analysiert werden, und schließlich muss überprüft werden, welchen konkreten Ergebnis tatsächlich gemessen wurde.
In diesem Artikel werden diese Unterschiede erläutert und repräsentative Originalstudien besprochen, ohne dass die Kosmetologie oder die Popularität eines Inhaltsstoffes als Beweis für die Wirksamkeit oder Grundlage für die Empfehlung einer bestimmten Behandlung behandelt werden.
Inhaltsstoffe aus Schnecken und identifizierte Peptide
Mucus, Schleim und Filterflüssigkeit des Schlauchschneiders sind verknüpfte, aber unterschiedliche Begriffe
Die Begriffe „Sleim”, „Mucin”, „Schleim von Schnecken” und „Sleimfiltrat von Schnecken” werden oft nebeneinander im Zusammenhang mit Kosmetika verwendet, aber sie müssen nicht Materialien mit identischer chemischer Zusammensetzung bedeuten.
Snot ist eine biologische Sekrete, die viele verschiedene Bestandteile enthält.
Mucus ist stark glykosyliertes Protein, das mit vielen physikalischen und funktionellen Eigenschaften des Schleims verbunden ist.
In der Kosmetologie wird der Begriff „Schneckenmucin” jedoch oft viel breiter verwendet und kann auf den Bestandteil beziehen, der aus dem Schneckenabfall gewonnen wird, und nicht auf eine reine und chemisch homogene Mucin-Molekül.
Dies ist sowohl beim Lesen von Kosmetikverpackungen als auch bei der Interpretation von Studien von Bedeutung.
Ein Produkt, das als Mucin-Molekül enthaltend beworben wird, darf nicht automatisch als ein Produkt mit einem einzigen gereinigten mucinischen Protein mit einem genau definierten molekularen Aufbau betrachtet werden.
Analog dazu stellt das Filtrat der Schleimsekretion eine verarbeitete Komponente dar, die aus der Sekrete gewonnen wird.
Die Bezeichnung des Wirkstoffs selbst gibt nicht seine vollständige molekulare Zusammensetzung wieder.
Es beweist auch nicht, dass das Material ausschließlich aus Mucin besteht, eine bestimmte Menge spezifischen Peptids enthält oder dass seine Zusammensetzung mit allen anderen Schlammpräparaten identisch ist, die in wissenschaftlichen Publikationen untersucht wurden.
Die Art und Weise der Verarbeitung kann von großer Bedeutung sein.
Die Methode der Ausscheidung von Sekreten, die Filtration, die Fraktionierung, die Reinigung, die Lagerung sowie die Formulierungsmethode und die Eigenschaften des Ausgangsbiomaterials können die Zusammensetzung des endgültigen Präparats beeinflussen.
Die wissenschaftliche Untersuchung der gereinigten oder abgetrennten Fraktion analysiert daher das Material viel präziser als ein kommerzielles Kosmetikprodukt, das lediglich als ein Filter aus Schlauchschneckenabwasser beschrieben wird.
Das Peptid muss separat identifiziert werden.
Ein wissenschaftlich definierter Peptid besitzt eine bestimmte Aminosäuresequenz.
Es kann auch chemische Modifikationen enthalten, die seine Identität und Eigenschaften beeinflussen.
Eine komplexe Mischung aus Schleim oder Sekreten kann Peptide und Proteine enthalten, aber das bedeutet nicht, dass sie chemisch mit einem dieser einzelnen Verbindungen vergleichbar ist.
Diese Differenz wird durch analytische Studien gut dargestellt.
In einer 2020 durchgeführten Laborteststudie wurde das Material in Fraktionen aufgeteilt und anschließend mithilfe einer tandemartigen Massenspektrometrie 17 neue peptidische Sequenzen mit potenzieller antibakterieller Aktivität identifiziert. Anschließend wurde die antibakterielle Wirkung der verschiedenen Fraktionen untersucht. [1]
Diese Studie zeigt, dass in dem untersuchten Schleim der Schnecke möglicherweise identifizierbare Peptidbestandteile enthalten sind.
Das bedeutet jedoch nicht, dass jeder kommerzielle Filtergut aus Schlauchschneckenmilch genau die gleichen 17 Sequenzen enthält; diese befinden sich in vergleichbaren Konzentrationen oder bleiben auch nach der Verarbeitung und dem Herstellen des fertigen Kosmetikums unverändert.
Die Studie belegt auch nicht, dass jeder identifizierte Peptid allein für die in der komplexen Fraktion beobachtete biologische Aktivität verantwortlich war.
Dies ist eine wichtige analytische Unterscheidung.
Die Identifizierung der Teilchen und die Bestätigung, dass sie tatsächlich für einen bestimmten biologischen Effekt verantwortlich sind, sind zwei separate Forschungsschritte.
Massemessung kann unter geeigneten analytischen Bedingungen dabei helfen, die molekulare Identität zu bestimmen.
Ein biologischer Test kann jedoch zeigen, dass die untersuchte Fraktion eine bestimmte Reaktion hervorruft.
Wenn eine Fraktion aus mehreren Substanzen besteht, können zusätzliche Experimente erforderlich sein, um festzustellen, welches Substrat oder welche Kombination von Substraten für den beobachteten Effekt verantwortlich ist.
Weitere Informationen darüber, was Peptide eigentlich sind und wie man deren Struktur sowie ihre biologische Bedeutung verstehen sollte, lohnt es sich, getrennt von den breiten Bezeichnungen zu betrachten, die in der Kosmetik verwendet werden. Gleiches gilt für Signalpeptiden in der Hautpflege: Ein bestimmter Peptidmechanismus erfordert Belege, die sich auf die spezifische Moleküle und das untersuchte System beziehen.
Eine ähnliche Bezeichnung für die Quelle bedeutet nicht eine Gleichwertigkeit.
In der wissenschaftlichen Literatur zu Materialien aus Schnecken werden unter anderem die Gattennamen Cryptomphalus aspersa und Cornu aspersum erwähnt.
Bei der Interpretation jeder Studie ist es daher empfehlenswert, den Artbestandteil, die Quelle der Materialien, die Verarbeitungsmethode und die Charakteristik des untersuchten Präparats zu prüfen, anstatt anzunehmen, dass die Bezeichnung „Schnecken” selbst die chemische oder funktionelle Äquivalenz aller Materialien impliziert.
Eine weitere wichtige Unterscheidung betrifft den Extrakt aus dem Eigelb einer Schnecke.
Der Eigelbextrakt ist keine andere Bezeichnung für den Filtrat aus dem Schlauchschleim.
Es stammt aus einem anderen biologischen Material.
Die Studie, in der die Schlauchschnecke-Ausflussflüssigkeit mit einem Extrakt aus ihren Eiern vermischt wird, bezieht sich also auf die Kombination zweier verschiedener Bestandteile und nicht auf die Eigenschaften der Schlauchschnecke-Ausflussflüssigkeit selbst. [2]
Diese Unterscheidung ist auch wichtig beim Suchen nach wissenschaftlichen Publikationen.
Forschung über antibakterielle Schleimfraktionen, isolierte Biomoleküle, Biomaterialien aus Schnecken, Extrakte aus Eiern, Filterfraktionen aus Schleim und fertige Kosmetika können in ähnlichen Suchergebnissen auftauchen, obwohl sie auf völlig andere wissenschaftliche Fragestellungen reagieren.
| Begriff | Was identifiziert | Das allein beweist nichts |
|---|---|---|
| Schleim von einer Schnecke | Biologische Sekrete, die viele Bestandteile enthalten | Eine homogene chemische Substanz |
| Mucyna | Die Kategorie glykosylierter Proteine | Eine kurze Peptidsequenz |
| Filtrat aus Schlauchwürmer-Ausguss | Verarbeitetes Produkt, das aus der Ausdünstung gewonnen wird | Die genaue Zusammensetzung der Peptide und ihre klinische Wirkung sind nicht bekannt. |
| Extrakte aus Eiern von Schnecken | Material aus Eiern | Ähnlichkeiten mit dem Filtrat der Sekrete |
| Identifiziertes Peptid | Eine bestimmte Sequenz und entsprechende Modifikationen | Anwesenheit in einem effektiven Konzentrationsniveau in jeder Formulierung |
| Kosmetik mit Schlauchschleim und Peptiden | Fertige Formulierung mit den genannten Arten von Bestandteilen | Denjenigen, der die beobachtete Wirkung verursacht |
Die Tabelle zeigt, warum scheinbar ähnliche Terminologien sehr unterschiedliche Stufen der chemischen Präzision darstellen können.
Je umfangreicher die Bezeichnung des Bestandteils ist, desto weniger Informationen liefert er normalerweise über die einzelnen Bestandteile des Materials.
Die biologische Aktivität ist nicht dasselbe wie die Wirkung eines Kosmetikums.
Laborergebnisse bezüglich der biologischen Aktivität dürfen nicht automatisch als Aussagen über die Wirkung eines fertigen Kosmetikums interpretiert werden.
Zum Beispiel zeigt die Feststellung einer antibakteriellen Aktivität einer Fraktion aus dem Schleim von Milben in einer Labortest nicht an, dass ein Gesichtspflegeprodukt Akne oder eine Infektion heilt.
Die Art der Mikroorganismen, die Konzentration der Fraktion, die Expositionstermin, das Experimentierumfeld und die Formulierung selbst können sich erheblich von den Bedingungen unterscheiden, die für die tägliche Hautpflege typisch sind.
Ebenso bedeutet die Demonstration der Wirkung eines bestimmten Inhaltsstoffes auf kultivierte Zellen nicht, dass dieser gleiche Inhaltsstoff auch in der entsprechenden Stelle der menschlichen Haut nach der Anwendung eines fertigen Kosmetikums ankommt.
Die Formulierung muss den Wirkstoff freisetzen.
Der Bestandteil muss eine ausreichende Stabilität aufweisen.
Es muss auch in einem geeigneten biologischen Umfeld sein und eine Exposition erreichen, die für den gewünschten Effekt ausreichend ist.
Die Charakterisierung des Inhaltsstoffes kann daher eine wissenschaftliche Grundlage für weitere Studien sein, bestätigt sie jedoch nicht selbst die kosmetische Wirkung bei Menschen.
Die Untersuchung der Schleimfraktion ist vor allem deshalb nützlich, weil sie die molekulare Komplexität und die potenzielle biologische Aktivität des untersuchten Materials zeigt. [1]
Es sollte jedoch keine kontrollierte Studie über ein fertiges kosmetisches Produkt ersetzen, das bei Menschen eingesetzt wird.
Formulierungen, die mehrere Bestandteile enthalten
Die Kosmetikbasis hat auch einen Einfluss auf das Ergebnis.
Serum oder Cremes, die Bestandteile aus einem Schneckenkörper enthalten, bestehen selten ausschließlich aus diesen.
Die Formulierung kann auch Humektine, Emoliente, Schleimbildner, Lösungsmittel, Verdickungsmittel, Konservierungsmittel, Antioxidantien, pflanzliche Bestandteile und andere funktionelle Substanzen enthalten.
Indizierte Peptide führen zusätzlich eine weitere Variable ein.
Die vollständige Formulierung bestimmt die Art und Weise, wie die Inhaltsstoffe aufgetragen und wie das Produkt auf der Haut erhalten bleibt.
Die Konsistenz, Verteilung, Verdampfung, Wasserspeicherung, Filmbildung, Stabilität und Interaktion mit der Haut können von der gesamten Formulierung abhängen und nicht nur von einem einzigen Inhaltsstoff, der in der Marketingkommunikation hervorgehoben wird.
Serum, das Schlammflüssigkeit enthält, kann daher die Feuchtigkeit verbessern, selbst wenn die Forscher keinen Einfluss der Schlammflüssigkeit selbst identifiziert haben.
Eine solche Verbesserung kann die tatsächliche Wirkung des fertigen Produkts sein.
Dies bedeutet jedoch nicht automatisch, dass ein einzigartiger Mechanismus, der mit der Schlammflüssigkeit des Schneckenkörpers verbunden ist, oder die Wirkung eines bestimmten Proteins dafür verantwortlich ist.
Eine geeignete Kontrollformulierung kann dabei helfen festzustellen, was ein bestimmter Bestandteil zum Wirkungsgrad der Produktbasis selbst beiträgt.
Der Vergleich ist besonders wertvoll, wenn die aktive und die Kontrollformel ähnlich sind und der untersuchte Bestandteil die wesentliche Differenz darstellt.
Die Untersuchung der Kombinationen beweist nicht automatisch eine Synergie
Der Begriff „Synergie” hat eine genauere Bedeutung als die bloße Aussage über eine Verbesserung nach der Anwendung zweier Komponenten zusammen.
Wenn die Formulierung mit den Komponenten A und B besser funktioniert als das Kontrollsubstrat, zeigt die Untersuchung den Effekt dieser Kombination im Vergleich zum angewendeten Vergleichssubstrat.
Es erlaubt jedoch nicht automatisch festzustellen, ob der Faktor A oder der Faktor B für den Effekt verantwortlich war, ob die beiden Faktoren unabhängig voneinander agierten oder ob es eine Interaktion gab, die zu einem Effekt führte, der größer war als man anhand ihrer individuellen Wirkung erwarten könnte.
Eine Untersuchung der Synergieeffekte erfordert in der Regel umfangreichere Vergleichsanalysen.
Es kann erforderlich sein, dass Gruppen separat die Komponenten A und B erhalten, beide Komponenten zusammen sowie eine entsprechende Kontrolle.
Die Analyse sollte anschließend bewerten, ob die Reaktion auf die Kombination die angemessenen Erwartungen übertrifft, die aus der Wirkung der einzelnen Komponenten resultieren.
Die Bezeichnung der Formulierung als „synergistische” liefert keine solche Daten.
Diese Regelung gilt für Kombinationen aus Schlauchschneckenabsonderung mit Eigelbextrakt, pflanzlichen Bestandteilen oder individuell zugesetzten kosmetischen Peptiden.
Die Beweise für eine Kombination stellen keine Beweise für jede andere Kombination dar.
Was wurde in der Studie zur Sekrete und dem Extrakt aus den Eiern von Schlauchschnecken untersucht?
In einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie aus dem Jahr 2020 nahmen 50 Frauen im Alter von 45 bis 65 Jahren teil, die Anzeichen für Hautalterung aufwiesen. [2]
Dreißig Teilnehmerinnen wurden einem aktiven Schema zugeführt, das aus dem Filtrat der Schlauchwabe und einem Extrakt aus Schlauchwaben-Eiern bestand, während 20 eine Kontrollpräparation erhielten.
Das Programm dauerte drei Monate und umfasste zunächst eine intensive Phase und anschließend eine Aufrechterhaltungspause.
In der Zusammenfassung der Publikation wurde die Verbesserung einiger Parameter in der aktiven Gruppe beschrieben, darunter die Hauttextur, die Festigkeit, die Elastizität und die subkutanen Wasserverluste. [2]
Ein wichtiger Aspekt ist jedoch, dass in beiden Gruppen eine Verbesserung bei kleinen Linien und Falten beobachtet wurde.
Die Gesamtnachhaltigkeitsergebnisse der Teilnehmer und der Forscher waren günstiger für das aktive Schema, und die Autoren wiesen auf die Notwendigkeit weiterer kontrollierter Studien hin.
Diese Daten sprechen für eine vorsichtige Interpretation.
Die Studie liefert Daten von Menschen bezüglich eines spezifischen mehrproduktigen Systems, das sowohl den Filter aus dem Schlauchmilbenabwasser als auch den Extrakte aus Schlauchmilben-Eiern enthält und in einer bestimmten Population eingesetzt wird.
Es ist jedoch nicht möglich festzustellen, welcher Bestandteil für jede der beobachteten Veränderungen verantwortlich war.
Es zeigt außerdem nicht unabhängig die Synergien zwischen diesen Komponenten an.
Es kann außerdem nicht automatisch verwendet werden, um die Wirksamkeit eines anderen Pilzserums, eines peptidhaltigen Cremes oder eines Augenpflegeprodukts zu bestätigen.
Was legt die Studie zu Akne im Zusammenhang mit der Verwendung von Masken dar?
In einer anderen kontrollierten Studie wurde eine andere Formulierung und ein anderer klinischer Kontext untersucht.
In einer 12-wöchigen, randomisierten, doppelblinden Studie mit 66 Personen mit mildem oder mittelschwerem Akne aufgrund des Tragens von Masken wurden Serum mit Filtergut aus Schalentiere, Calendula officinalis und Extrakte aus Lorbeerblattöl im Vergleich zu Placebo untersucht. [3]
Die Forscher beschrieben eine größere Reduzierung der Anzahl der entzündlichen Veränderungen im Bereich, der von der Maske bedeckt war, in der Gruppe, die die Kombination aus Wirkstoffen verwendete.
Die Ergebnisse waren jedoch nicht für alle Endpunkte gleich gut.
In der Zusammenfassung wurden keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen hinsichtlich der Veränderungen der nichtbrandenden, gemessenen biofysischen Parameter der Haut oder der Zufriedenheitsbewertungen festgestellt. [3]
Einige der Teilnehmer verwendeten gleichzeitig andere Anti-Akne-Therapien, was die Forscher in der Analyse der Untergruppen berücksichtigt haben.
Die Aufrechterhaltung sowohl der positiven als auch der statistisch irrelevanten Ergebnisse ist für eine korrekte Interpretation der Studie wichtig.
Ein besonderer Fokus auf die Reduzierung der Anzahl der entzündlichen Veränderungen würde das vollständige Bild der Ergebnisse vermitteln.
Die Studie liefert daher Daten zu einem bestimmten mehrkomponentigen Serum, das in einem bestimmten Kontext verwendet wird.
Es beweist nicht, dass die Schlammpartikel allein für den Erfolg verantwortlich waren.
Es sollte auch nicht zu der Annahme führen, dass alle kosmetischen Produkte mit einem Schneckenkörper Akne heilen.
Hinzugefügte Peptide erfordern eine eigene Identifizierung und Beweismittel
Das Kosmetikum kann einen Filter aus dem Schleim von einem Tintenfisch enthalten, zusammen mit einem separat genannten Peptidbestandteil.
In diesem Fall wird die Interpretation der Beweise komplexer.
Forschung zur Schlauchwaben-Sekretion bestätigt nicht automatisch den biologischen Beitrag des hinzugefügten Proteins.
Auf der anderen Seite beweist eine Untersuchung eines isolierten Proteins nicht automatisch, dass er auf die gleiche Weise wirkt, wenn er in eine fertige Formulierung mit Schlundschleim eingemischt wird.
Die Konzentration, Stabilität, Kompatibilität, Art der Anwendung und die tatsächliche Exposition bleiben von der jeweiligen Formulierung abhängig.
Das fertige Produkt kann daher anders verhalten sich als jedes einzelne der einzelnen Komponenten, wenn es einzeln analysiert wird.
Aus diesem Grund sollte die nützlichste Untersuchung entweder ein fertiges Produkt betreffen oder ausreichende Informationen über die Formulierung liefern, damit man genau verstehen kann, was genau verglichen wird.
Die Zusammenstellung separater Publikationen zu jedem einzelnen Bestandteil liefert nicht das gleiche Maß an Beweisen wie eine direkte Untersuchung der Kombinationen dieser Bestandteile.
Die gleiche Regelung gilt für andere mehrkomponentige peptidbasierte Kosmetika. Zum Beispiel Multipeptydeserum Es kann mehrere Peptide und viele weitere Bestandteile enthalten, weshalb das Ergebnis für das fertige Serum nicht automatisch einer einzelnen Substanz zugeordnet werden sollte.
Feuchtigkeit und Effekte auf die Hautstruktur
Feuchtigkeit beschreibt den Zustand, der mit der Wassermenge in der Haut zusammenhängt.
Die Feuchtigkeit der Haut wird oft mit Instrumenten gemessen, die auf die elektrischen Eigenschaften der äußeren Schicht der Haut reagieren.
In standardisierten Bedingungen können diese Messungen nützliche Informationen über die Veränderungen der Feuchtigkeit in der Hornschicht liefern.
Die Messung der Feuchtigkeit sollte jedoch nicht mit der Beurteilung einer tiefgreifenden strukturellen Umstrukturierung der Haut gleichgesetzt werden.
Eine bessere Feuchtigkeit ist kein direkter Beweis für eine erhöhte Kollagenproduktion in der Epidermis.
Es bestätigt auch nicht selbstständig langfristige Veränderungen in der Architektur der zellulären Matrix.
Die Messbedingungen sind von Bedeutung.
Die Zeit seit der Anwendung, die Restmenge des Produkts, die Feuchtigkeit der Umgebung, die Akkumulationsphase der Haut, die Reinigungsmethode sowie die Zeit seit der letzten Anwendung können die Interpretation der Ergebnisse beeinflussen.
Eine gut beschriebene Studie sollte daher Informationen darüber enthalten, wann die Messungen durchgeführt wurden und ob die Umwelt- und Verfahrensanforderungen zwischen den Gruppen vergleichbar waren.
Die Feuchtigkeit kann auch auf das Aussehen der Haut einwirken.
Eine mehr feuchtigkeitsgefüllte äußere Schicht kann glatter erscheinen und dazu führen, dass einige oberflächliche Linien weniger auffällig werden.
Das kann eine wichtige kosmetische Wirkung sein.
Man sollte ihn jedoch nicht automatisch als die Bildung neuer Kollagen oder die tiefe strukturelle Reparatur deuten.
Bei Formulierungen, die mehrere Gruppen von Wirkstoffen enthalten, ist eine ähnliche Vorsicht bei der Interpretation der Wirkung erforderlich. Peptiden und Hyaluronsäure und Peptiden und Ceramide. Die Verbesserung der Feuchtigkeit oder der kosmetischen Eigenschaften einer fertigen Formulierung deutet nicht automatisch an, welches Wirkstoff das Ergebnis bestimmt.
Feuchtigkeit und Vernetzung sind verschiedene Endpunkte
Transdermale Wasserverlust, also TEWL, beschreibt den Wasserdampffluss, der die Hautoberfläche verlässt unter den Bedingungen einer bestimmten Messung.
Korneometrie und TEWL liefern daher verknüpfte, aber unterschiedliche Informationen.
Eine Änderung der Feuchtigkeit erfordert statistisch signifikante Veränderungen des TEWL.
Analog dazu bedeutet eine Veränderung des TEWL nicht automatisch, dass sich alle anderen Parameter, die mit der Hautbarriere zusammenhängen, geändert haben.
In einer Split-Face-Studie mit 22 Teilnehmern wurde ein Cremestoff mit einem Bestandteil aus einem Schneckenkörper nach einer CO₂-Laser-Ablation untersucht. [4]
Am 14. Tag auf der Seite, auf der das untersuchte Präparat angewendet wurde, wurden höhere Korneometrie-Ergebnisse gemessen als auf der Kontrollseite.
Bei den Untersuchungsterminen waren die TEWL- und die Kolorimetrie jedoch nicht unterschiedlich, und die anderen erfassten klinischen Ergebnisse waren auf beiden Seiten weitgehend ähnlich.
Dieser Ergebnis unterstützt den Vorschlag zur Feuchtigkeitspflege für ein bestimmtes Produkt in einem bestimmten postoperativen Kontext.
Dies rechtfertigt jedoch nicht die Behauptung, dass alle gemessenen Parameter der Regeneration der Hautbarriere verbessert wurden.
Es kann auch nicht automatisch auf nicht behandeltes Hautmaterial übertragen werden.
Deshalb sollte er nicht als Beweis dafür interpretiert werden, dass jedes Kosmetikum, das Bestandteile enthält, die aus einem Schneckenkörper stammen, auch nach kosmetischen oder medizinischen Behandlungen selbstständig angewendet werden kann.
Die Ergebnisse bezüglich der Falten sollten im Kontext einer konkreten Untersuchung betrachtet werden.
In einer randomisierten, doppelblinden, teilweisen Studie aus dem Jahr 2013 nahmen 25 Personen mit mäßigen oder ausgeprägten Zeichen von Hautschäden an der Gesichtsfläche teil. [5]
Über 12 Wochen verwendeten die Teilnehmer eine Emulsion und ein Serum, die eine Schleimhautabsonderung auf einer Seite des Gesichts enthielten, und ein Placebo auf der anderen Seite. Die Bewertung wurde bis zum 14. Tag fortgesetzt.
In der Zusammenfassung wurde eine Verbesserung der Parameter hinsichtlich der Falten um die Augen und der Textur der Haut auf der aktiven Seite beschrieben. [5]
Die Bewertungen der Teilnehmer selbst waren jedoch nicht für alle betrachteten Parameter identisch.
Die berichtete Verbesserung der feinen Linien war nicht statistisch signifikant gegenüber dem Unterschied in der allgemeinen Bewertung der Hautqualität.
Dies ist wichtig, da instrumentelle Messungen, Bewertungen der Forscher und subjektive Wahrnehmungen der Teilnehmer nicht notwendigerweise zu identischen Ergebnissen führen müssen.
Jeder dieser Bewertungsverfahren beschreibt einen etwas anderen Aspekt der Funktionsweise des Produkts.
Die Studie liefert daher direkte Daten von Menschen für bestimmte Präparate und einen bestimmten Anwendungsmodus.
Gleichzeitig bleiben eine geringe Teilnehmerzahl, die sogenannte Population, eine begrenzte Beobachtungszeit und eine spezifische Formulierung weiterhin wichtige Einschränkungen.
Die Studie identifiziert keinen einzelnen Peptid als Ursache für den beobachteten Effekt.
Es gibt auch keine Beweise für die Dauerhaftigkeit der Veränderungen oder dafür, dass jedes Kosmetikum, das Inhaltsstoffe aus einem Schneckenorganismus enthält, denselben Effekt erzielen würde.
Steifheit und Flexibilität sind keine Synonyme für Feuchtigkeit.
Stärke, Flexibilität und Feuchtigkeit der Haut beschreiben verschiedene Eigenschaften.
Mechanische Instrumente können untersuchen, wie die Haut auf eine kontrollierte Verformung reagiert und wie sie zu ihrem früheren Zustand zurückkehrt.
Je nach dem gemessenen Parameter der Untersuchung können diese Informationen zur Festigkeit oder Elastizität der Haut liefern.
Sie messen jedoch nicht genau das gleiche Phänomen wie die Korneometrie, die TEWL-Messung, die visuelle Beurteilung von Falten oder die subjektive Weichheit der Haut.
Deshalb sollte der Artikel, der einige Endpunkte behandelt, deutlich angeben, welche Messungen tatsächlich verändert wurden.
Er sollte auch die Verbesserung gegenüber dem Ausgangswert in der aktiven Gruppe von der statistisch signifikanten Differenz zwischen der aktiven Formulierung und der Kontrollformel unterscheiden können.
Diese Unterscheidung ist besonders wichtig, wenn die Verbesserung auch durch die eigentliche Grundlage des Produkts verursacht wird.
Eine Untersuchung der Schlauchschneckenmilch und des Eierextraktes zeigt dieses Problem gut, da trotz der günstigen Ergebnisse für das aktive Schema in einigen Parametern eine Verbesserung der ausgewählten Erscheinungsbildparameter in beiden Gruppen beobachtet wurde. [2]
Ein besonderes Augenmerk auf das günstigste Ergebnis würde daher ein unvollständiges Bild der Beweise ergeben.
Mehr darüber, warum Festigkeit, Flexibilität, Glättung und Lifting als separate Endpunkte analysiert werden sollten, besprechen wir in dem Artikel. Peptid-Fasern zur Straffung der Haut.
Aufnahmen erfordern standardisierte Bedingungen
Fotos vor und nach der Anwendung des Produkts können hilfreich sein, um Veränderungen im Hautbild zu dokumentieren.
Sie sind jedoch auf viele Variablen empfänglich.
Die Beleuchtung, die Kameraeinstellung, die Entfernung, die Mimik, die Hautstruktur, die Produktreste, das Make-up, die Bildbearbeitung und die Umgebungslage können die Sichtbarkeit der Textur und der Linien beeinflussen.
Aufnahmen, die kurz nach der Anwendung aufgenommen wurden, können auch optische Effekte wie Feuchtigkeit, Filmbildung oder Rückstände des Produktes auf der Oberfläche registrieren.
Die Standardisierung der Fotografie erhöht die Glaubwürdigkeit des Vergleichs.
Eine verfälschte Einschätzung und eine entsprechende Kontrollgruppe können die Interpretation zusätzlich verstärken.
Selbst unter gut kontrollierten Bedingungen dokumentiert das Fotografieren jedoch vor allem das Erscheinungsbild.
Er identifiziert nicht den molekularen Mechanismus, der für die beobachtete Veränderung verantwortlich ist.
Wenn die Erklärung Kollagen-Synthese, Peptid-Signalung, Umbau der Zelleinnenschicht oder einen anderen strukturellen Mechanismus betrifft, sind zusätzliche Beweise erforderlich.
Die wichtigste Frage lautet also nicht nur, ob das Foto überzeugend aussieht.
Es muss geklärt werden, ob das Prüfprojekt eine Unterscheidung zwischen der Wirkung des Produkts und anderen möglichen Erklärungen ermöglicht und ob der formulierten Behauptung nicht über das hinausgeht, was tatsächlich anhand des Bildes und der zugehörigen Messungen nachgewiesen werden kann.
Erklärungen zu den Bestandteilen und Nachweise für das fertige Produkt
Die Behauptung sollte dem Material entsprechen, das tatsächlich untersucht wurde.
Die Ergebnisse der Untersuchungen sollten mit dem Material in Zusammenhang stehen, das tatsächlich analysiert wurde.
Eine Labortestung der ausgewählten Schleimfraktionen liefert Informationen über diese spezifischen Fraktionen.
Eine Studie an Menschen, die Emulsionen und Seren enthielt, die Sekretionen enthielten, befasst sich mit diesem spezifischen Schema.
Die Untersuchung des Filtrats aus der Sekreteinlage in Verbindung mit dem Extraktt von Schneckenaugen liefert Informationen über diese spezifische Kombination.
Kein von ihnen bewertet automatisch ein modernes Einzelhandelsprodukt mit einem anderen Zusammensetzung, Gehalt, Herstellungsverfahren, Konservierungssystem oder Träger.
Die gleiche Einschränkung gilt bei der Übertragung von Beweismitteln zwischen verschiedenen Produktkategorien.
Eine Untersuchung eines Gesichtsserums kann Hilfsinformationen für eine Augencreme liefern, stellt jedoch keinen direkten Nachweis der Wirksamkeit eines anderen Augencremes dar.
Die Anwendungsstelle, die Toleranzanforderungen, die Exposition, die Formulierung und die geplanten Endpunkte können variieren.
Analog dazu zeigen die Daten über die Entstehung von Falten im Gesicht keine Verbesserung der dunklen Augenringe, der Schwellungen unter den Augen, der Wimpern oder der Augenbrauen an.
Bei der Bewertung von Produkten, die für den Bereich des Auges bestimmt sind, lohnt es sich daher, die Daten separat zu analysieren. Augencreme mit Peptiden und Peptidserum für die Wimpern und Produkte für die Augenbrauen.
Die Untersuchung einzelner Bestandteile kann die biologische Glaubwürdigkeit eines bestimmten Mechanismus unterstützen und die weitere Entwicklung des Produkts rechtfertigen.
Die Behauptungen bezüglich des fertigen Kosmetikums sind jedoch stärker, wenn die tatsächliche Formulierung mit Methoden untersucht wurde, die für den angestrebten Effekt geeignet sind.
Dies gilt auch für Produkte, die mehrere einzeln gut erforschte Wirkstoffe enthalten.
Der Anteil des Wirkstoffes ist nicht gleichbedeutend mit der Aktivität des aktiven Peptids.
Der Prozentbetrag für Rohstoff aus einem Schneckenkörper muss nicht die Konzentration der gereinigten Mucin, des bestimmten Peptids oder die gesamte biologisch aktive Feststoffmenge bedeuten.
Der Rohstoff kann Wasser sowie viele andere Bestandteile enthalten.
Seine technische Spezifikation legt fest, was dieser Prozentsatz eigentlich bedeutet.
Die Vergleiche zwischen Produkten können daher nur auf der Grundlage des Prozentsatzes auf der Etikette falsch sein.
Ein Kosmetikum, das einen höheren Anteil an Filtergut aus Schlauchschneckenmilch angibt, muss nicht automatisch eine größere Menge des spezifischen Peptids enthalten.
Ein höherer Prozentsatz bestätigt nicht automatisch eine bessere Stabilität, Dosiergenauigkeit, Verträglichkeit oder klinischen Wirkungen.
Zwei Produkte können verarbeitete Rohstoffe mit unterschiedlicher Zusammensetzung anders verwenden.
Ohne eine vergleichbare Kennzeichnung erlauben die einzelnen Prozentwerte nicht, die Produkte anhand der erwarteten Wirksamkeit zuverlässig zu gruppieren.
Eine Erklärung für einen bestimmten Peptidtyp erfordert wesentlich mehr Informationen.
Zunächst muss der Peptid identifiziert werden.
Falls erforderlich, muss seine entsprechende chemische Form und die Menge bestimmt werden.
Anschließend sind Beweise erforderlich, die die fertige Formulierung mit dem angemeldeten Ergebnis verbinden.
Der Gesamtanteil der Schlauchwaben-Ausfluss kann diese Phasen nicht ersetzen.
Die Toleranz hängt von der gesamten Formulierung ab.
Kleinere kosmetische Studien können nützliche Informationen über die beobachteten Reaktionen im Untersuchungszeitraum liefern.
Sie können jedoch weder universelle Toleranz garantieren noch seltene Nebenwirkungen ausschließen.
In einer Studie zu Serum, das bei Akne, die durch das Tragen von Masken verursacht wird, verwendet wurde, wurden bei einer geringen Anzahl der Teilnehmer in beiden Gruppen leichte Nebenwirkungen festgestellt. [3]
Solche Informationen sind wissenschaftlich wertvoller als die Festlegung einer gesamten Produktkategorie als immer schon empfindliche oder reizende Produkte.
Die Reaktion kann auch auf Bestandteile zurückzuführen sein, die nicht speziell in der Werbung hervorgehoben werden.
Konservierungsmittel, Duftstoffe, Lösungsmittel, Pflanzenextrakte, oberflächenaktive Substanzen und die gesamte Formulierung können auf die individuelle Verträglichkeit einwirken.
Die biologische oder natürliche Herkunft eines Bestandteils beseitigt nicht die Notwendigkeit, die Sicherheit einer bestimmten Formulierung zu bewerten.
Analog dazu sollten Studien, die nach Laserbehandlungen durchgeführt wurden, nicht verwendet werden, um zu behaupten, dass Kosmetika mit Schneckenbestandteilen geeignet sind für beschädigte oder kürzlich behandelte Haut. [4]
Die Studie betraf ein bestimmtes Präparat, das in einem kontrollierten klinischen Kontext eingesetzt wurde.
Praktischer Ansatz zur Bewertung von Beweismitteln
Der erste Schritt besteht darin, festzustellen, was genau untersucht wurde.
Anschließend muss die Art der verfügbaren Beweismittel festgelegt werden.
Ein Laborexperiment kann Fragen zu der molekularen Zusammensetzung, der biologischen Aktivität oder der Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Mechanismus unter kontrollierten Bedingungen beantworten.
Eine Studie mit Menschen kann hingegen Informationen über die tatsächlichen Ergebnisse liefern, die in der untersuchten Population beobachtet werden.
Kein dieser Forschungstypen beantwortet automatisch alle Fragen.
Bei Studien mit Menschen ist es wichtig, auf die Teilnehmerpopulation, die Stichprobengröße, die Vergleichsgruppe, die Dauer, den Anwendungsort, die Formulierung und die gemessenen Ergebnisse zu achten.
Besonders wichtig ist es festzustellen, ob das gemessene Ergebnis eine Verbesserung gegenüber dem Ausgangswert oder eine Verbesserung im Vergleich zur Kontrollgruppe bedeutet.
Es handelt sich nicht um vergleichbare Vergleiche.
Es ist auch notwendig, die Ergebnisse zu berücksichtigen, für die keine statistisch signifikanten Unterschiede festgestellt wurden, anstatt sich ausschließlich auf positive Beobachtungen zu konzentrieren.
Am Ende lohnt es sich zu prüfen, ob das Forschungsprojekt es ermöglicht, die Wirkung des interessierenden Bestandteils zu identifizieren oder ob es sich lediglich um die vollständige Kombination handelt.
Diese Herangehensweise ermöglicht es, bestehende Beweise zu diskutieren, ohne sie abzulehnen, aber auch ohne die Schlussfolgerungen über die Grenzen der Untersuchung hinaus zu erweitern.
Die veröffentlichten Daten ermöglichen es, bestimmte kosmetische Effekte bestimmter Präparate zu analysieren.
Sie beweisen jedoch nicht, dass die Muschin von Schlauchschnecken ein einziges Peptid ist, dass jede Kombination aus Schlauchschnecken-Sputum und Peptiden synergistisch wirkt, oder dass jeder auf dem Markt erhältliche Kosmetik mit Schlauchschnecken klinisch bestätigt wurde.
Häufig gestellte Fragen
1. Bedeutet Mucin der Schnecke einen bestimmten Peptid?
Nein. Diese Bezeichnung bezieht sich in der Regel auf komplexe Materialien aus einem Pilz und nicht auf eine definierte Aminosäuresequenz. Studien, die eine Laborexposition beinhalteten, zeigten die Anwesenheit vieler Peptide in der Pilzwand sowie größerer molekularer Bestandteile. [1] Die Anwesenheit dieser Peptide in einem bestimmten Untersuchungsprodukt bedeutet jedoch nicht, dass jeder Filter, der in Kosmetika verwendet wird, identische Sequenzen oder Konzentrationen enthält. Die Angabe eines bestimmten Peptids erfordert eine separate Identifizierung.
2. Kann die Kombinationstherapie festlegen, welches Wirkstoff das Ergebnis verursacht?
Normalerweise nicht, wenn die Untersuchung nur die vollständige Kombination mit dem Substrat vergleicht. Ein solches Projekt ermöglicht es festzustellen, ob die Kombination anders funktioniert als die Kontrolle, aber muss nicht den Anteil jedes einzelnen Bestandteils angeben. Die Untersuchung der Schleimflüssigkeit und des Eizellenextraktes liefert daher vor allem Daten über das gesamte angewendete Schema. [2] Die Bestimmung des unabhängigen Anteils der Schleimflüssigkeit, des Eizellenextraktes oder des separat hinzugefügerten Peptids erfordert zusätzliche, entsprechend konzipierte Vergleiche.
3. Sind Schleimzellen und gereinigte Mucine das gleiche Material?
Nein. Die Schlauchschleimhaut ist eine komplexe biologische Sekrete mit vielen Bestandteilen, während eine gereinigte Mukus eine genauer isolierte glykoproteinische Substanz darstellt. Die kosmetische Bezeichnung „Schlauchschleimhaut-Mukus” kann diese Unterscheidung verschleiern, da sie häufig in Bezug auf Bestandteile aus der Sekrete verwendet wird. Um festzustellen, was tatsächlich untersucht wurde, ist eine Spezifizierung des Rohstoffs und eine Beschreibung der Methoden erforderlich.
4. Ist der Eigelbextrakt das gleiche wie der Filtrat aus der Schleimhaut?
Nein. Es handelt sich um Materialien, die aus verschiedenen biologischen Quellen stammen. Eine klinische Studie, die beide Komponenten umfasst, bewertet daher ihre Kombination und nicht zwei alternative Formen derselben Substanz. In der Studie aus dem Jahr 2020 wurde beide Materialien im Rahmen eines umfassenderen Rahmens eingesetzt. [2] Es wurde nicht nachgewiesen, dass einer der beiden allein für alle beobachteten Ergebnisse verantwortlich ist.
5. Bedeutet ein hoher Anteil an Filterflüssigkeit aus dem Schlundspeichel ein hohes Peptidgehalt?
Nein. Der angegebene Prozentsatz bezieht sich auf die Menge des verarbeiteten Rohstoffs und nicht auf die Konzentration des bestimmten Peptids. Teil dieser Masse kann Wasser und andere Bestandteile ausmachen. Ohne eine entsprechende technische Spezifikation und eine Analyse des spezifischen Peptids kann seine tatsächliche Exposition nicht bestimmt werden. Daher sollte der Prozentsatz selbst nicht dazu dienen, Produkte nach ihrer vermeintlichen Peptid-Inhalt oder der erwarteten Wirksamkeit zu klassifizieren.
6. Gibt es Studien an Menschen mit kosmetischen Produkten, die Inhaltsstoffe aus Schnecken enthalten?
Ja. In kontrollierten Studien an Menschen wurden bestimmte Präparate und Kombinationen mit Inhaltsstoffen aus Schnecken bewertet. Beispiele dafür sind eine kleine Split-Face-Studie zur Photostarung sowie eine randomisierte Studie mit Schneckenextrakt in Kombination mit einer Eigelb-Extrakt-Formulierung. [5][2] Sie liefern nützliche Daten zu spezifischen Rezepturen, Schemaen, Populationen und Ergebnissen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass jedes kosmetische Produkt in dieser Kategorie klinisch bestätigt ist.
7. Beweisen bessere Feuchtigkeit und Wasseraufnahme eine erhöhte Kollagenproduktion?
Nein. Die Verbesserung der Feuchtigkeit bezieht sich vor allem auf den Wassergehalt der äußeren Hautschichten und stellt keine unmittelbare Bestätigung für eine erhöhte Kollagenproduktion in der eigentlichen Haut dar. Eine bessere Feuchtigkeit kann die Oberfläche glätten und die Anzeichen bestimmter feiner Linien verringern, ohne eine tiefer liegende strukturelle Umwandlung zu zeigen. Nach einer Laserbehandlung wurde die Feuchtigkeit und andere biofizikalischer Parameter untersucht, nicht jedoch der Mechanismus der Kollagenproduktion, der von Peptiden abhängt. [4]
8. Messen die Korneometrie und der TEWL dasselbe?
Nein. Die Korneometrie ermöglicht es, die Feuchtigkeit der äußeren Hautschicht anhand ihrer elektrischen Eigenschaften zu schätzen, während die TEWL die Verluste von Wasser aus der Hautoberfläche unter bestimmten Bedingungen misst. Daher kann die Untersuchung eine Veränderung eines Parameters ohne Veränderung des anderen aufzeigen. Diese Situation wurde in einer Studie zu einem Cremestoff mit einem Inhaltsstoff aus einem Schneckenkörper nach einer Laserbehandlung beobachtet [4].
9. Bewirkt eine Verbesserung gegenüber dem Ausgangswert einen Vorteil gegenüber der Basiscreme?
Nein. Die Verbesserung gegenüber dem Ausgangswert zeigt, dass sich der betreffende Parameter im Laufe der Zeit innerhalb der Gruppe verändert hat. Um einen Vorteil gegenüber dem Ausgangsprodukt zu beweisen, ist ein angemessener Vergleich zwischen den Gruppen erforderlich. Die Kosmetikbasis allein kann die Feuchtigkeit, Weichheit und das Aussehen der Haut verbessern. In der Studie wurden bei beiden Gruppen eine Verbesserung einiger Parameter hinsichtlich feiner Linien und Falten beobachtet. [2]
10. Beweisen antimikrobielle Eigenschaften des Schleims im Labor die Behandlung von Akne?
Nein. Die in einem Labortest nachgewiesene antibakterielle Aktivität beweist nicht, dass das Kosmetikum bei Menschen Akne heilt. Mikroorganismen, Konzentrationen, untersuchte Fraktionen, Expositionstypen und Formulierung können sich erheblich von der täglichen Anwendung eines Kosmetikums unterscheiden. Eine Untersuchung der Schleimfraktionen liefert Daten zur antibakteriellen Aktivität in Laborbedingungen, während eine andere klinische Studie multikomponentige Seren im Zusammenhang mit Tränenbildung im Zusammenhang mit Masken verwendete. [1][3]
11. Bestätigt die Studie über Akne im Zusammenhang mit Masken die Wirksamkeit jedes Serum mit Schneckenmilben?
Nein. Die Studie betraf eine bestimmte multikomponente Serum-Form, die ein Filter aus Schlauchwabenabsonderung und Pflanzenextrakte enthielt, bei einer bestimmten Population. [3] Es wurde eine größere Reduzierung der Anzahl der entzündlichen Veränderungen beobachtet, aber keine statistisch signifikanten Unterschiede für alle untersuchten Endpunkte wurden nachgewiesen. Daher sollte das Ergebnis weiterhin mit der untersuchten Kombination in Zusammenhang stehen.
12. Kann man die Ergebnisse nach einer Laserbehandlung direkt auf eine gesunde, nicht behandeltige Haut übertragen?
Nicht automatisch. Die Haut nach einer lasertherapeutischen Behandlung unterscheidet sich direkt nach dem Eingriff in Bezug auf die Barrierefunktion und den klinischen Kontext von der Haut, die nicht mit dieser Behandlung behandelt wurde. Eine kleine Split-Face-Studie unterstützt einen bestimmten Feuchtigkeitserhalt für ein bestimmtes Cremestoff, das in den postoperativen Bedingungen angewendet wird. [4] Das bedeutet nicht, dass ein identischer Effekt auf die nicht behandelte Haut auftritt oder dass jedes Schlammkosmetik nach solchen Behandlungen verwendet werden kann.
13. Beweisen Studien zur Faltenreduktion eine dauerhafte Verjüngung der Haut?
Nein. Eine Studie mit begrenzter Beobachtungszeit kann keine dauerhafte Verjüngung nachweisen. Eine Studie zur Fotostreuung umfasste die Anwendung des Produktes und eine kurze weitere Beobachtungszeit, was es nicht ermöglicht hat, die unbegrenzte Dauer des Effekts festzustellen. [5] Ebenfalls wurde kein bestimmter Peptid als Ursache für die beobachteten Veränderungen angegeben.
14. Funktionieren Produkte, die Muschin und Peptide enthalten, automatisch synergistisch?
Nein. Nur die Kombination von Materialen aus dem Schneckenkörper mit Peptiden bewirkt keine Synergie. Die Formulierung kann funktionieren, weil ein Wirkstoff die Hauptwirkung ausübt, während mehrere Wirkstoffe unabhängig voneinander wirken oder die Basis der Kosmetik selbst einen wesentlichen Beitrag leistet. Um eine Synergie nachzuweisen, müssen Vergleiche durchgeführt werden, die es ermöglichen, die einzelnen Wirkstoffe und ihre Kombinationen zu bewerten.
15. Kann eine Untersuchung des Gesichtsserums die Wirksamkeit eines Lidschleimhautcremes bestätigen?
Es kann Hilfsinformationen liefern, stellt jedoch keine direkte Bestätigung der Wirksamkeit einer anderen Formulierung zur Anwendung in der Augenregion dar. Die Zusammensetzung, die Exposition, der Anwendungsort, die Toleranzanforderungen und die erwarteten Ergebnisse können variieren. Daten zu Gesichtsschwächen belegen ebenfalls nicht die Wirksamkeit bei Augenbrauen, Schwellungen, Wimpern oder Augenlidern. Die Beweislage wird direkter, wenn die untersuchte Formulierung, der Anwendungsort, die Population und der Endpunkt den Angaben des Produktes entsprechen.
16. Sind Kosmetika mit Inhaltsstoffen aus Schalentieren immer mild und verursachen keine Reizungen?
Nein. Die Toleranz hängt von der gesamten Formulierung und der individuellen Empfindlichkeit ab. Kleinere klinische Studien können Reaktionen beschreiben, die während der Studie beobachtet wurden, können jedoch weder die Toleranz bei jeder Person garantieren noch seltene Reaktionen ausschließen. In einer multikomponentenstudie traten bei einer geringen Anzahl der Teilnehmer in beiden Gruppen leichte Nebenwirkungen auf. [3] Auch andere Bestandteile der Formulierung können eine Rolle spielen.
17. Was würde die Glaubwürdigkeit einer Erklärung über ein kosmetisches Produkt mit Inhaltsstoffen aus Muschelmucus und Peptiden erhöhen?
Ein stärkerer Beweis wäre eine kontrollierte Untersuchung der tatsächlichen Fertigformulierungen unter Bedingungen, die ihrer Zweckbestimmung entsprechen, und nicht eine Zusammenstellung unabhängiger Publikationen zu einzelnen Bestandteilen. Die Untersuchung sollte eine entsprechende Vergleichsgruppe umfassen, eindeutig definierte Endpunkte, eine ausreichende Beobachtungszeitraum und eine transparente Darstellung sowohl der positiven als auch der statistisch nicht signifikanten Ergebnisse beinhalten. Wenn die Aussage eine Wirkung auf einen bestimmten Peptid oder eine Beschreibung der Synergie zwischen diesem und einem Material aus einem Schneckenkörper beschreibt, wären weitere Vergleiche erforderlich, um den Anteil der einzelnen Bestandteile herauszuarbeiten.
Zusammenfassung
Kosmetische Bestandteile aus Schnecken sind komplexe biologische Präparate; die Bezeichnung „Schneckenmucin” bezeichnet nicht einen bestimmten Peptid.
Sputum, Mucin, Filtergut aus Schleim, Extrakte aus Schneckenmilch und identifizierte Peptidsequenzen sowie fertige Kosmetika, die Komponenten aus Schneckenmilch mit Peptiden kombinieren, repräsentieren unterschiedliche Stufen der biologischen und chemischen Präzision.
Diese Unterschiede haben direkten Einfluss auf die Interpretation der Studien.
Labortests zur Fraktionierung zeigen, dass in bestimmten Schleimpräparaten möglicherweise identifizierbare peptidische Bestandteile vorkommen. Sie belegen jedoch nicht, dass jeder kommerzielle Filtergut die gleichen Peptide in denselben Konzentrationen enthält. [1]
Analog dazu liefern kontrollierte Studien mit Menschen Daten zu bestimmten Wirkstoffen und Endpunkten, deren Ergebnisse jedoch an die untersuchte Formulierung, die Population, die Vergleichsgruppe, die Dauer der Studie und die angewendeten Messmethoden gebunden bleiben.
Die Untersuchung der Sekrete in Kombination mit dem Extrakt aus Eiern von Schnecken bezieht sich auf diese spezifische Kombination. [2]
Die Untersuchung der Sekrete in Verbindung mit pflanzlichen Bestandteilen betrifft eine andere Kombination. [3]
Die Untersuchung des Cremes nach einer Laserbehandlung beantwortet Fragen im Zusammenhang mit dem spezifischen postoperativen Kontext. [4]
Eine Fotosternbildanalyse, die Emulsionen und Seren verwendet, die Sekret enthalten, liefert Daten zu diesem spezifischen Muster. [5]
Kein dieser Studien bestätigt automatisch die Wirksamkeit jedes Kosmetikums, das als mit Muschin aus einer Schnecke hergestellt bezeichnet wird.
Es ist auch notwendig, die einzelnen gemessenen Ergebnisse voneinander zu trennen.
Feuchtigkeit ist nicht gleichbedeutend mit Kollagenproduktion.
TEWL ist nicht dasselbe Maß wie Korneometrie.
Die Verbesserung der Faltenbildung ist nicht automatisch ein Zeichen für eine dauerhafte strukturelle Umstrukturierung der Haut.
Die labortechnische antibakterielle Aktivität belegt nicht die Wirksamkeit der Behandlung von Akne.
Die Verbesserung, die durch die mehrkomponentige Formulierung erzielt wurde, deutet nicht automatisch an, welches Wirkstoffteil die Veränderung verursacht hat.
Die gleiche Regelung gilt auch für separat zugesetzte Peptide.
Die Untersuchung der Schlauchwürmer-Ausflussmenge bestätigt nicht automatisch die Rolle eines bestimmten Peptids, während die Untersuchung eines isolierten Peptids nicht beweist, dass eine fertige Kosmetik-Kombination identisch wirken würde.
Die Bedeutung haben weiterhin die Konzentration des Wirkstoffs, seine chemische Identität, die Stabilität, die Art der Verabreichung, die Einflüsse des Substrates sowie die Interaktionen mit den anderen Bestandteilen der Formulierung.
Die zuverlässigste Interpretation beginnt daher mit der genauen Bestimmung der Identität des Bestandteils, geht dann in die tatsächliche Formulierung, den Forschungsprojekt und die Vergleichsgruppe über und endet mit dem Ergebnis, das tatsächlich gemessen wurde.
Diese Herangehensweise ermöglicht es, Studien zu Kosmetika mit Inhaltsstoffen aus Schnecken nach den bestehenden Erkenntnissen zu diskutieren, ohne anzunehmen, dass alle Präparate gleichwertig sind, dass jede Kombination synergistisch wirkt oder dass jeder auf dem Markt erhältliche Kosmetik, der Mucin aus Schnecken und Peptide enthält, klinisch bestätigt wurde.
Haftungsausschluss
Dieser Artikel ist ausschließlich pädagogisch und wissenschaftlich-informativ ausgerichtet. Er behandelt kosmetische Bestandteile aus Schnecken, Peptide, Formulierungen, Labortests sowie kosmetische Studien an Menschen.
Er empfiehlt oder bewirbt keine bestimmte Zutat, die aus einem Schneckenkörper stammt, kein Peptid, kein Serum, kein Make-up, keine Maske, kein Produkt für die Augenpartie, keine Kosmetikformel oder keine Marke.
Die Ergebnisse von Labortests zu Schleimfraktionen, identifizierten Peptiden, antimikrobiellen Tests, isolierten Bestandteilen oder anderen experimentellen Materialien dürfen nicht automatisch als Beweis für die gleichwertige Wirkung fertigsterter Kosmetika interpretiert werden.
Analog dazu beziehen sich die Ergebnisse einer konkreten Studie mit Menschen auf die Formulierung, die Population, die Anwendungsbedingungen, die Vergleichsgruppe sowie die Endpunkte, die in dieser Studie analysiert werden, und sollten nicht automatisch auf andere Produkte übertragen werden.
Der Artikel stellt Kosmetika nicht als Behandlungsmethoden für Akne, Infektionen, entzündliche Hautkrankheiten oder andere medizinische Probleme dar.
Studien zur Haut nach Behandlungen zeigen ebenfalls nicht, dass jedes Kosmetikum, das Bestandteile aus einem Schneckenkörper enthält, nach einer Lasertherapie oder anderen Verfahren verwendet werden kann.
Die individuelle Verträglichkeit, die Gebrauchstauglichkeit des Produkts und die klinischen Probleme erfordern eine Bewertung, die über die Bezeichnung des Inhaltsstoffes hinausgeht und die allgemeinen Daten aus kosmetischen Studien umfasst.
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